Tore meinecke unfall

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Tore meinecke unfall ; Die Tenniskarriere von Tore Meinecke wurde 1989 durch einen Unfall gestoppt. Nach 35 Tagen im Koma wachte er auf und begann ein neues Leben. Er glaubt, dass dasselbe für Michael Schumacher passieren wird.

Das Gymnasium Dörpsweg in Hamburg ist der Ort, an dem Meinecke zur Schule ging. 1980 wurde er Junioren-Europameister. Um Tennisspieler zu werden, verließ er 1983 mit 15 Jahren die Schule. Er war Mitglied des Clippers THC und des TC Bamberg in der Tennis Bundesliga. Meinicke stieg in seinem Debütjahr als Profi-Tennisspieler von Platz 660 auf Platz 298 der Weltrangliste auf. Während dieser Zeit überlegte er, wieder zur Schule zu gehen. Es wurde erstmals von seinem Bruder und Trainer Björn Meinecke als Experiment beschrieben.

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Im Mai 1988 erreichte er einen Karriere-hohen 46. Platz der Weltrangliste. Er hatte einen letzten Auftritt in seiner Karriere (Athen, 1987) und gewann während seiner Zeit auf der Tour zwei Doppeltitel. Nach einem Autounfall im Juni 1989 im französischen Clermont-Ferrand lag er fast einen Monat im Koma und musste im Alter von 22 Jahren in Rente gehen. Derzeit arbeitet er als Tennistrainer in der Schweiz, wo er lebt.

Ein attraktiver junger Mann mit langen, lockigen Haaren, dunkler Haut und einem durchtrainierten Körper. Er schlenderte mit Ketten um Hals und Handgelenk auf die Plätze in Miami, Melbourne und Monaco. Charmant, extrovertiert, intellektuell und emotional. Ein Liebling unter den weiblichen Zuschauern.

Boris Becker war in jungen Jahren sein Doppelpartner, mit 19 Jahren war er bereits in den Top 50 der Welt und Mitglied des Davis Cups. Die deutsche Tennismannschaft schien mit einem neuen Spieler eine neue massentaugliche Hoffnung zu haben.

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Mit seinem Bruder Björn residierte er auf der “Paradiesinsel”, wie er und seine Villa mit Tennisplatz am Hamburger Tor es nannten. Meinecke war dankbar für die Geste. Dass er immer auf seinen Bruder als Trainer und die Liebe und Unterstützung seiner Familie zählen konnte. Aber er war in diesen Tagen in Céline verliebt, und seine Gedanken waren ihr gewidmet. Mitten in Frankreich würde seine Freundin morgen ankommen. Alles schien in Ordnung zu sein – die Lebenskunst.

Der Chauffeur manövrierte das Fahrzeug auf eine Kreuzung, als sie sich dem Hotel näherten. Er fuhr mit Ricki Osterthun, einem alten Hamburger Kumpel von Meinecke, Schrotflinte; sein Bruder und Trainer Björn saß hinten links von ihm; keiner von ihnen war angeschnallt. Ohne zu bremsen fuhr er in einen französischen Militärlastwagen, der sich von links an einer orangefarbenen Ampel näherte.

Glasscherben, Blut und Geschrei erfüllen die Luft nach einer gewaltigen Explosion. Nur eine Person sprach weiter. Tore Meineckes Kopf wurde durch die Wucht des Schlags gegen die Tür geschlagen. Er hatte aufgehört zu atmen. Die Mutter des jüngsten ihrer drei Söhne erfuhr wenige Stunden später im Hamburger Rundfunk von seinem Tod. Als er 22 wurde, planten sie, in nur 23 Tagen eine Party zu veranstalten. Ein Unglück.

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