Oeg unfall weinheim

Oeg unfall weinheim
Oeg unfall weinheim

Oeg unfall weinheim ; Für Weinheim war es der schlimmste Tag der Woche: Der Zug der RNV-Linie 5 (ehemals OEG) kollidierte und tötete am frühen Morgen einen 18-jährigen männlichen Teenager. Am Bahnübergang zwischen Stahlbadstraße und Multring hatte er gehofft, mit dem Fahrrad über die Gleise zu seinem Ziel zu fahren. Am Zedernweg ist die Umstellung erfolgt.

Für Hilfe kam der junge Mann zu spät. An der Unfallstelle starb er an seinen schweren Verletzungen. Der Zugführer sowie zwei weitere Personen an Bord wurden durch einen Stromschlag getötet. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. Bis kurz vor 11 Uhr war die Bahnstrecke gesperrt. Die Kollision ereignete sich gegen 20 Uhr.

Gegen 14:00 Uhr auf der Treppe zur Kreuzung, also an der Seite der Stahlbadstraße, hatte eine Gruppe meist junger Leute bereits Blumen zum Gedenken an die Opfer hinterlassen. In Erinnerung an die Verstorbenen leuchteten die ewigen Lichter hell auf.

Mehrere Personen jeden Alters besuchten eine Gruppe verzweifelter junger Frauen und boten immer wieder aufmunternde und tröstende Worte an. Ströme von Tränen wurden vergossen. Der 18-Jährige engagierte sich laut RNZ-Recherchen stark in der Weinheimer Vereinswelt.

Am Nachmittag hatte sich die Nachricht von dem tödlichen Unfall herumgesprochen. Sogar das Radio deckte das Stockwerk im ganzen Land ab. Auf der Stahlbadstraße gab es einige Autofahrer, die sich Zeit ließen, um die Kollisionsstelle zu passieren. Von Zeit zu Zeit ertönten Hörner, weil die Leute dahinter keinen Platz mehr hatten.

Auf Anfrage von Radio New Zealand bestätigte ein RNV-Sprecher, dass die Sicherheitsvorkehrungen des Bahnübergangs am Donnerstagmorgen wirksam waren. Am Bahnübergang befinden sich Hindernisse, die Personen und Fahrräder daran hindern, geradeaus zu fahren.

Oeg unfall weinheim
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Wenn ein Zug kommt, wird eine Ampel außerdem rot. Menschen mit Sehbehinderung werden zusätzlich durch eine Warnglocke gewarnt. Die Fahrer aller RNV-Züge läuteten zumindest am Donnerstagnachmittag vor der Kreuzung ihre Warnglocken.

Eine zusätzliche Absicherung des Überquerens der stark frequentierten Ringleitung, wie beispielsweise eine Schrankenanlage, ist nach Kenntnis des Unternehmens nicht vorgesehen. Sprecher: Die Veränderung ist praktisch unbemerkt, und es gab seit Jahren keinen Unfall in diesem Bereich.

Im Gegensatz dazu ereignete sich in der Weststadt gegen Ende Juni 2021 ein ähnlicher Vorfall, was seltsam ist. Ein elfjähriges Mädchen, das mit dem Fahrrad durch den Stadtteil Multring fuhr, wurde damals den Behörden gemeldet. Von der Bushaltestelle „Schollstraße / Multring“

wollte sie die RNV-Linien in Richtung Stahlbadstraße überqueren. Am Ende landete sie auf dem Gleisbett, nachdem sie einige Meter vom Zug mitgezogen wurde. Damals hieß es, das Fahrrad des Kindes sei stehengeblieben, weil die Ampel rot angezeigt hatte.

Auch wenn sich der Unfall diesmal auf der anderen Seite der RNV-Passage ereignete, hätte es sich um dieselbe Kreuzung handeln müssen. Unabhängig davon stellt sich die Frage, ob diese Bahnübergänge noch aktuell sind: Weinheim bereitet sich auf eine Zunahme der Fahrradfahrer und deren Sicherheitsbedenken vor, wenn die Mobilitätswende in der Stadt Einzug hält. Denn in Wahrheit ist der einfahrende Zug gut zu erkennen, wenn die Ampel an der Kreuzung auf Rot schaltet.

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