Wann ist der nikolaus gestorben

Wann ist der nikolaus gestorben
Wann ist der nikolaus gestorben

Wann ist der nikolaus gestorben ; Nikolaus soll 280 n. Chr. in Patras (Griechenland) geboren worden sein und der Überlieferung nach um 300 n. Chr. in Myra (heute Türkei) zum Bischof geweiht worden sein. Nach zeitgenössischen Berichten war er 325 bei der Versammlung von Nicäa anwesend, dem ersten ökumenischen Konzil in der Geschichte der Kirche. Er soll am 6. Dezember zwischen 345 und 351 n. Chr. gestorben sein.

Nikolaus soll zu Lebzeiten als “Anwalt für Mittellose und Rechtslose” gearbeitet haben. Der Überlieferung nach soll er drei mittellose Mädchen vor der Zwangsprostitution ihres Vaters gerettet haben, der damals verzweifelt nach Geld suchte.

Jedem von ihnen schenkte Nikolaus einen goldenen Apfel, der mit dieser Mitgift den dreien die Aussicht auf eine rechtmäßige Ehe zusicherte. Nicholas wird unter anderem zugeschrieben, dass er das Leben unschuldiger Menschen gerettet, Stürme beruhigt und sein Königreich vor dem Hungertod gerettet hat.

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Das seit der Reliquienübersetzung 1087 geschlossene Nikolausgrab wurde am 5. Mai 1953 im Rahmen der in den 1950er Jahren begonnenen Wiederaufbauarbeiten an der Basilika San Nicola endgültig eröffnet. Im Zuge der Rekonstruktionsarbeiten wurde eine erste Bestandsaufnahme der Knochen vorgenommen.

Die Entdeckung eines am Ende der Bestattung ausgerichteten Schädels sowie verstreuter Knochen in teilweise gesplitterter und kleinfragmentierter Form erklärt sich durch die schnelle Räumung des alten Grabes in Myra und die Überführung durch ungelernte Matrosen, beides im selben Jahr aufgetreten (siehe auch Abschnitt Reliquien) Die Knochen müssen bei ihrer Entdeckung im 20. Jahrhundert über 700 Jahre alt gewesen sein.

Am 7. Mai 1957 führte Luigi Martino unter der Aufsicht einer päpstlichen Sonderkommission, die vom Vatikan beaufsichtigt wurde, eine eingehendere forensische Studie durch. Es stellte sich heraus, dass es sich um die Knochen eines Mannes zwischen 72 und 80 Jahren handelte, der 167 cm groß war. Während der Untersuchung des Skeletts wurden verschiedene Ergebnisse entdeckt.

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Der Verstorbene litt zum Zeitpunkt seines Todes an einer schweren chronischen Arthritis der Wirbelsäule und des Beckens. Darüber hinaus bestand eine Verdickung des Schädelknochens, die zu den häufigen Kopfschmerzen der Patientin beigetragen haben könnte. Introna beschaffte sich Fotos und Zeichnungen der Inspektion und begutachtete diese einige Jahre nach der Inspektion mit zeitgemäßen wissenschaftlichen Verfahren. Obwohl das Skelett nicht vollständig ist, konnte er feststellen, dass der Schädel bis auf eine Lücke im linken Unterkiefer im Wesentlichen intakt geblieben ist.

Ein weiteres weit verbreitetes Ritual ist, dass es prähistorischer Natur ist. Am Abend des 6. Dezember verkleiden sich die Jugendlichen als Weihnachtsmann und besuchen die Häuser ihrer Nachbarn. Die Leute in der Nachbarschaft versuchen herauszufinden, wer sich hinter der Weihnachtsmann-Maske verbirgt und reichen ihnen im Vorbeigehen ein wenig Geld oder Süßigkeiten. Glovesabend (Klausabend = Nikolausabend) heißt die Veranstaltung im Raum Kassel; im Siegerland Platt wird es auch “Kloas” genannt.

Am späten Nachmittag des 6. Dezember findet in Bremen der sogenannte Sunnerklauslauf (Nikolauslauf) statt, bei dem als Weihnachtsmann verkleidete Jugendliche von Geschäft zu Geschäft ziehen und mit einem (plattdeutschen) Satz nach Süßigkeiten fragen.

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