Monika sieverding alter

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Monika sieverding alter ; An der Universität Heidelberg ist Monika Sieverding Professorin für Psychologie und leitet die Abteilung Psychologische Geschlechterforschung und Gesundheitspsychologie. Während ihres Studiums forschte sie bei Laura Schmidt, Fabian Scheiter und Julia Obergfell zum Thema Stress.

Ziel der Frauengesundheitsforschung war zunächst, die Auswirkungen unterschiedlicher sozialer Rahmenbedingungen auf die Gesundheit von Frauen besser zu verstehen. Die Gesundheitsinformationen von Frauen mussten aktualisiert werden, da viele klinische Studien (z. B. zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen) keine Frauen einschlossen.

Folglich gab es viel über die Gesundheitsthemen von Frauen zu lernen. WHI (Women’s Health Initiative) wurde 1991 in den USA gegründet, um die Informationslücken über die Gesundheit von Frauen zu schließen. WHI umfasst 164.000 postmenopausale Frauen in der klinischen Forschung.

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Ziel der Women’s Health Initiative (WHI) ist es, die Faktoren zu erforschen, die die Gesundheit von Frauen nach den Wechseljahren beeinflussen, sowie Informationen über die Wirksamkeit oder sogar die Schädlichkeit praktischer Behandlungen (z Die Wechseljahre schützten nicht vor Osteoporose oder Herzinfarkten, so die ersten Ergebnisse der WHI, die 2002 veröffentlicht wurden für den Rückgang der Brustkrebsinzidenz verantwortlich sein (vgl. zB die Studie vom 8. Dezember 2006 im Deutschen Zeitungsblatt).

Da derzeit noch so wenig über Ursachen, Prävention, Behandlung und Genesung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen bekannt ist, wird dieses Thema der Frauengesundheitsforschung als besonders dringlich angesehen. Lange Zeit wurde den Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Frauen wenig Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl sie für mehr als die Hälfte aller Todesfälle bei Frauen über 65 Jahren verantwortlich sind und die Zahl der Herzinfarkte bei Frauen zwischen 20 und 30 gestiegen ist ( Verbundprojekt, 2001).

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Wie jüngste internationale Forschungen mit verblüffender Klarheit belegen, sind Frauen bei der Diagnose und Behandlung der koronaren Herzkrankheit benachteiligt. Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek, Direktorin des Berliner Charité-Zentrums für Geschlechterforschung in der Medizin, wird eine Diskussion zu diesen Themen führen.

Es zeigte sich, dass Frauen im Durchschnitt nach 68 Monaten klinischer Symptome mit einer koronaren Herzkrankheit identifiziert wurden, während Männer bereits nach 9 Monaten Symptome diagnostiziert wurden (Schannwell, Schoebel, Lazica, Marx , Plehn, Leschke & Strauer, 2000). Aufgrund der geringeren Häufigkeit von koronaren Herzkrankheiten bei Frauen mittleren Alters können Patienten und behandelnde Ärzte Symptome mit anderen Ursachen verwechseln, die dazu beitragen können.

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