Lara gut gestürzt

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Lara gut gestürzt ; Die Weltmeisterin Lara Gut-Behrami hat sich beim zweiten Super-G-Weltcup in ihrer Heimatstadt St. Moritz in der Schweiz eine schwere Verletzung zugezogen.

Nach ihrem 33. Weltcup-Triumph flog die 30-Jährige von der Piste über die Schutzplanken und beschloss, dort vorerst zu bleiben, so ihr Berater. Sie konnte jedoch wenige Minuten später ins Tal hinunterfahren und schien dabei unverletzt zu sein.

Durch eine Stauchung verlor Gut-Behrami kurzzeitig den Bodenkontakt, was dazu führte, dass er von der Strecke getrieben wurde. Kurz vor dem roten Fangnetz konnte sie noch etwas Druck auf die Bremsen ausüben, danach aber einen Überschlag nicht mehr verhindern.

Kurz vor dem roten Fangnetz konnte sie noch etwas Druck auf die Bremsen ausüben, danach aber einen Überschlag nicht mehr verhindern.
Sie blieb im Sturz dahinter stehen, stand aber schnell auf und setzte sich auf. Am Ende ihres Auftritts wurde sie mit Applaus gefeiert.
Wegen starker Böen musste das Rennen um 40 Minuten verschoben und die Strecke verkürzt werden.

Lara gut gestürzt
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Entgegen der landläufigen Meinung wurde Gutfall Behrami nicht durch den Wind verursacht.
Der Schweizer Skiverband gab am Nachmittag eine Frühdiagnose bekannt: Gut-Behrami habe einen schweren Schulterschlag sowie einen Schock erlitten.


Gut-Behrami kam nach dem Steilhang in einer Linkskurve mit hoher Geschwindigkeit im unteren Teil der Corviglia-Piste, die nach dem Steilhang nicht auf der perfekten Linie lag, von der optimalen Route ab. Dadurch lief der 30-Jährige direkt und unvermindert in die strategisch am Streckenrand platzierten Sicherheitsnetze.

Durch einen heftigen Treffer wurde die Tessinerin über zwei B-Netze geschleudert, und sie merkte erst, dass sie direkt neben der gesperrten Piste stand. Schnell setzte sie sich wieder auf. Es dauerte jedoch einige nervöse Minuten, bis sie auf die Beine kam und auf ihren eigenen Skiern ins Ziel fuhr.

Ergänzt wurde der Kader von Gut-ski Behrami durch ein Schweizer Ski-Quartett, das zu Hilfe kam. Jasmine Flury rückte nach einem Start von der Außenseite der Top Ten auf den siebten Platz vor. Die Bündnerin kam 0,82 Sekunden hinter Brignone ins Ziel, die 17-mal den Weltcup gewonnen hat. Michelle Gisin (10.), Joana Hählen (12.) und Priska Nufer (14.) konnten ihre Positionen unter den Top 15 behaupten.

Lara gut gestürzt

Stephanie Jenal aus Graubünden fuhr erfolgreich, sammelte als 16. ihre ersten Weltcuppunkte und sammelte ihre ersten Weltcuppunkte. Corinne Suter hingegen erlitt den nächsten Rückschlag, als sie auf Rang 26 landete und fast zwei Sekunden hinter den Führenden lag. Wendy Holdener, die am Vortag auf Platz 22 landete, konnte ihre Leistung vom Vortag nicht annähernd erreichen und wurde Siebte im Rennen.

Italien war die Spitzennation beim zweiten Super-G im Engadin, der am Sonntag ausgetragen wurde. Elena Curtoni wurde Zweite, nur elf Hundertstelsekunden hinter Brignone und vor Mikaela Shiffrin. Der Amerikaner schaffte es als einziger wieder an die Spitze des Podiums, nachdem er nur 24 Stunden zuvor im Wettbewerb Zweiter wurde. Sofia Goggia aus Italien musste sich im Wettbewerb mit dem sechsten Platz begnügen.

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