Woher hat der lebkuchen seinen namen?

Woher hat der lebkuchen seinen namen?
Woher hat der lebkuchen seinen namen?

Woher hat der lebkuchen seinen namen? ; Lebkuchen ist einer der vielseitigsten und am weitesten verbreiteten Festtagsleckereien und gibt es in einer Vielfalt von Formen, Geschmacksrichtungen und Zubereitungen. Der Weihnachtskeks ist in vielen Kulturen ein Grundnahrungsmittel, aber nur wenige Sorten sind das ganze Jahr über erhältlich, insbesondere während Jahrmärkte und Festivals. Lebkuchen vergoldet bei den Bäckern als langlebiges Backprodukt.

Nach geschützten Herkunftsangaben für regionale Lebkuchen-Köstlichkeiten wie Nürnberger Lebkuchen und Aachener Printen hat die Lebkuchenherstellung eine lange Geschichte und ist in vielen Bereichen der heimischen Backkultur.

Lebküchler, Pfefferküchler, Lebzelter und Lebküchner hießen früher die Lebkuchenmacher – Redewendungen, sterben auch heute noch von Lebkuchenspezialisten und gelegentlich sogar offiziell used Werden. Pfefferküchler zB war in der DDR bis zur Wiedervereinigung (3. Oktober 1990) ein Handwerksberuf. Acht Jahre später wurde ein Pfefferkuchenbäcker vom Wirtschaftsministerium umgeschult.

Lebkuchen ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Weihnachtsplätzchentisches. Schön beim Betreten des Weihnachtsmarktes erfüllt uns der Duft von Lebkuchenherzen mit Vorfreude. Es hat eine übliche weiche, lockere Textur sowie eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen und Gewürzen.

Woher hat der lebkuchen seinen namen?
Woher hat der lebkuchen seinen namen?

Die Antike ist seit langem ein Teil unserer Kultur. Bereits im Jahr 350 v. Chr. war bekannt, dass die Ägypter Honigkuchen gegessen haben. Vor dem Backen bestrichen die Römer ihre Kuchen mit Honig. Viele dieser gebackenen Leckereien wurden das ganze Jahr über konsumiert, nicht nur an den Feiertagen.

Erst im 12. Jahrhundert wurde Lebkuchen, wie wir ihn kennen, erfunden. Es wurde in Dinant, Belgien, geschaffen und verbreitet sich schnell in den fränkischen Klöstern und in Aachen, wo es populär wurde. Da er viele Kalorien enthält und lange haltbar ist, ist Lebkuchen schon lange ein Wintersnack für Hungrige. In Klöstern gebacken, wurde es zu einem bestätigten Leckerbissen. Der Lebkuchen breitete sich langsam aber sicher über das Land aus.

Der Aufstieg von Lebkuchen zu kommerzieller Bedeutung als Ware begann im 16. Jahrhundert. Aachen, Braunschweig, Pulsnitz/Oberlausitz und Nürnberg gelten auch heute noch als Lebkuchenhauptstädte der Welt.

Mehrere Faktoren trugen zum Erfolg von Lebkuchen bei, darunter:

Zum einen war Honig entscheidend bei der Herstellung von Lebkuchen. Für die Imkerei war die Region Nürnberg aufgrund ihres Klimas und der Bodenbeschaffenheit ideal.

Im Gegensatz dazu florierte die Wirtschaft der Stadt im 16. Jahrhundert. Durch das Zusammenwachsen mehrerer Handelsrouten wurde Nürnberg zu einem bedeutenden Handelsplatz für verschiedenste Gewürze.

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Das andere Honigkuchen- oder Honigfladenbrot wurde jetzt zu etwas Substanziellem aufgewertet.

Lebkuchen wurde durch Zugabe von Nüssen, Mandeln, Gewürzen und Heilpflanzen hergestellt, sterben Tod und Wiedergeburt bedeuteten. Die verwendeten Gewürze waren Anis, Kardamom, Koriander, Muskatnuss, Nelken und schwarzer Pfeffer. Der Einfachheit halber wurden sie als Pfeffer bezeichnet.

Vor dem 16. Jahrhundert wurde Lebkuchen in Ton und dann in Holz- und Steinmodellen geformt, die gebrannt wurden, bevor sie abgekühlt und gebrannt wurden. Jetzt WIRD der Teig auf Waffeln gebacken.

Die Herstellung von Lebkuchen erfuhr Anfang des 19. Jahrhunderts eine große Veränderung. Dank der Entwicklung der Dampfmaschine konnten nun feine Backwaren maschinell und in größeren Mengen zubereitet werden.

Es ist falsch anzunehmen, dass der Name von Lebkuchen von “Life” oder “Laben” stammt, wie viele Leute glauben. Lebkuchen soll seinen Namen vom lateinischen Wort libum abgeleitet haben, sagen die Experten. Sklavereikuchen, flache Kuchen und andere ähnliche Begriffe werden verwendet, um dies zu beschreiben.

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